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HONEY GmbH

Adresse:

Ericus 1, 20347 Hamburg 

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 lasthoney@honeyworks.de

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Fischermühle 7,  72348 Rosenfeld
 Email:
mail@mellifera.de

Vereinigung für wesensgemäße Bienenhaltung

Fotos: Stephan Lemke und HONEY GmbH
Copyright: HONEY GmbH

© 2018 by HONEY GmbH

 

Imker, Naturschützer und Wissenschaftler sind schon lange alarmiert, weil ohne die Bestäubung durch Bienen unsere Landwirtschaft nicht möglich ist. Gemeinsam mit dem Imkerverband Hamburg e.V. macht die Hamburger Agentur Honey mit der Spendenkampagne "Last Honey" eindringlich auf das Bienensterben aufmerksam. Die Einnahmen des LAST HONEYs gehen an Mellifera.e.V., der es sich zur Aufgabe macht, Bienen und ihre Lebensumgebung zu schützen.

GEMACHT FÜR DIE EWIGKEIT

Der symbolische Rest des allerletzten Honigs der Welt ist abgefüllt in einem Reagenzglas, von einem Kupfergehäuse geschützt und über mehrere Jahrhunderte haltbar. Honig ist aufgrund seines Zuckergehalts bei guter Lagerung sehr lange genießbar. Kupfer tötet Bakterien innerhalb von Stunden

ab und reinigt sich von selbst. So ist der LAST HONEY nahezu ewig haltbar und kann – sollte es keine Bienen mehr geben – als Zeitkapsel über Generationen weitergegeben werden. Jedes Exemplar ist ein Unikat, wurde per Hand von einem Imker abgefüllt und nummeriert.

Durch den Kauf spendet man automatisch an Mellifera e.V.

 

"Wenn die Bienen einmal von der Erde verschwinden, hat der Mensch nur noch 4 Jahre zu leben."

Albert Einstein
 

Der letzte Stock

 

Was Sie hier sehen, ist das letzte Bienenvolk auf Erden. Der letzte Rückzugsort. Hier kämpfen sie um ihr Überleben gegen Agrarchemie, Klimawandel, eingeschleppte Parasiten, Betonwüsten, Rasenmäher – Alles auf einmal. Alle anderen Bienen dieser Welt haben unsere Umweltkatastrophen nicht überlebt. Sie sind erstickt, geschreddert und verhungert worden. 

Höchste Zeit zu handeln! 

DAS LETZTE BIENENVOLK DER WELT

„Der letzte Stock“ zeigt etwas, das nie wirklich geschehen sollte.

Er zeigt was passiert, wenn jetzt nichts passiert. Er zeigt die Hoffnungslosigkeit und Wut der letzten Bienen, die sich der Apokalypse gegenübersehen. Denn wenn die Bienen aussterben, sind wir die Nächsten: Ohne die Bestäubung durch Bienen ist unsere Landwirtschaft, unser Obst- und Gemüseanbau nicht möglich. 

Make Honey Not War“, „Refubees Welcome“ oder „Pestizide

töten“ - das sind die Parolen, die an der grauen Wand des trostlosen Miniatur-Plattenbaus den Kampf ums Überleben demonstrieren. Die Fassade des 1,60 m hohen Plattenbau-Bienenstocks wurde individuell gestaltet und zeigt in liebevollen Details die unterschiedlichen Gründe für das weltweite Bienensterben. Der letzte Stock ist echt und steht in der Hamburger Hafencity gegenüber einer großen Wildblumenwiese. Hier wird er von Imker Marc Steinwender seit Sommer 2017 gepflegt und produziert den Last Honey, „den letzten Honig“ der Welt.

Die  6  Tode

Insektizide

Erster Tod

Insektizide werden in der konventionellen Landwirtschaft, im Obst - und Gemüsebau und sogar in Haus - und Kleingärten sorglos versprüht. Es scheint so praktisch: fiese Schädlinge einfach vernichten und die Pflanzen können fröhlich wachsen. Das Gegenteil ist der Fall: Leider unterscheidet das Insektizid nicht zwischen Schädling und Nützling (viele Insekten sind sogar beides) – und töten einfach alles, was kreucht und fleucht. Und dann wächst eben nichts mehr. Besonders gemein sind hier die systemischen Mittel, zum Beispiel aus der Gruppe der Neonicotinoide, die sich in allen Teilen der Pflanzen ausbreiten und schon in kleinsten Mengen Bienen schädigen, die Pollen, Nektar oder Wassertropfen sammeln. 

Industrielle Landwirtschaft

Zweiter Tod

Nichts blüht mehr. Die konventionelle Landwirtschaft, der agrarkulturelle Getreideanbau und monotone Maisfelder sind auf höchste Erträge angelegt und damit quasi frei von Wildkräutern, Blumen und Blühhecken, eine der wichtigsten Nahrungsquellen für Honig- und Wildbienen. Einzig Obstbaum-, Rapsblüten und Löwenzahnwiesen bieten im Frühsommer für einen kurzen Moment genug Pollen für alle, danach tritt bei den Bienen ein Futterschock ein. Es gibt nichts mehr, dabei sollten sie gerade jetzt Vorräte für den Winter sammeln. In der Stadt klappt das besser – dort ist der Honigertrag inzwischen oft höher als auf dem Land. Vielleicht, weil hier weniger Monokultur und mehr wilde Ecken zu finden sind. 

Mähmaschinen

Dritter Tod

Nichts riecht so gut wie eine frisch gemähte Wiese. Aber die Mahd bei Sonnenschein bringt eine tödliche Gefahr für Bienen. Bei schönstem Flugwetter tummeln sich Wild - und Honigbienen nichtsahnend in Blumenwiesen, Wildhecken und Zwischenfruchtkulturen. Selbst das schnöde Straßenbegleitergrün wird fleißig bestäubt. Wird dort nun bei warmen Wetter mit großen Maschinen gemäht, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass in den Mähwerken zehntausende Bienen pro Hektar zerhäckselt werden, die eigentlich noch etwas Großes vorhatten: Unsere Nahrung bestäuben. 

Klimawandel

Vierter Tod

Alle reden über den Klimawandel. Sogar die Bienen. Die sind nämlich stark verwirrt, weil viele Blumen und Bäume plötzlich weitaus früher blühen als noch vor ein paar Jahrzehnten. Was für uns erstmal den Winter erhellt, führt zu Chaos im Bienenstock und das kostet die Völker viel Energie, die dann bei der Honigproduktion und im Stockkrisenmanagement fehlt. Zu warme Winter und zu trockene Phasen im Frühsommer stressen und schwächen Honig - wie Wildbienen zusätzlich. Sie werden anfälliger für Schädlinge, Krankheiten und können die extremen Temperaturwechsel im Stock nur noch schwer ausgleichen.

Varroamilbe

Fünfter Tod

Die Varroamilbe ist ein echter Killer. Sie ist nur

1-2 mm groß und wir wissen nicht, in welchem Auftrag sie handelt. Varroa destructor, wie sie mit Vor- und Nachnamen heißt, befällt Bienenstöcke, saugt den Arbeiterinnen Blut ab, schwächt sie so und legt dann wie ein Kuckuck die eigene Brut in die Eier der Bienen. Ursprünglich kommt die Varroamilbe aus Asien, vielleicht sind deshalb die asiatischen Honigbienen auch völlig unbeeindruckt von ihr. Unsere europäischen, die afrikanischen und die amerikanischen Honigbienen leiden jedoch weltweit unter starkem Befall. 

Überzüchtung

Sechster Tod

Die beste Lösung dieser Herausforderungen wäre natürlich, einfach Bienen zu züchten, die widerstandsfähiger und stressresistenter sind. Aber Bienenzucht dauert Jahrzehnte und hat die letzten Jahre eher Bienen hervorgebracht, die viel Honig produzieren und sich unkompliziert halten lassen. Diese freundlichen und fleißigen Bienen sind nun einfach zu nett für die Welt, die wir ihnen vorsetzen. Ihnen fehlt Widerstandskraft und der Biss. Völlig vergessen haben wir über unsere Lust auf Honig, dass die Bienen Teil eines sensiblen Ökosystems sind, das ohne den anderen nicht existieren kann.

Morgen ist es zu spät. 

Wir müssen heute etwas ändern. Ob mit einer Wildblumenwiese auf dem Balkon, mit einer Spende oder per Petition – jeder Einzelne kann jetzt etwas tun - wir müssen die Bienen retten. Der LAST HONEY ist ein Honig, dessen Verkauf dazu dient, Spenden für die Erhaltung und den Schutz der Bienenvölker zu sammeln. Dieser letzte Honig ist der symbolische Rest des allerletzten Honigs der Welt. Er wird in einem Reagenzglas abgefüllt und von einem Kupfergehäuse geschützt, damit der letzte Honig überdauern kann. Honig ist aufgrund seines Zuckergehalts bei guter Lagerung sehr lange genießbar. Kupfer tötet Bakterien innerhalb von Stunden ab, reinigt sich von selbst und hat eine Lebensdauer von mehreren Jahrhunderten. So geschützt ist der

LAST HONEY über mehrere Jahrhunderte haltbar und kann – sollte es keine Bienen mehr geben – als Zeitkapsel über Generationen weitergegeben werden. Bitte unterstützen Sie die Bienen mit dem Kauf des LAST HONEY oder einer direkten Spende. 

Marc Steinwender

Imker des "letzten Stocks"
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summ summ. (Danke.)